DAB+ Gerätetest mit Anna Heesch

Testbericht: Roberts Revival RD70

TV-Moderatorin Anna Heesch (u.a. Channel 21) testet das Roberts Revival RD70

“Mein erster Eindruck”

Ein Blick – und ich war sofort verliebt. Das Roberts Revival RD70 ist ein Schmuckkästchen im Retro-Look und genau diesen Touch an Nostalgie – gepaart mit moderner Technologie – liegt nicht nur im Trend, sondern trifft 1:1 meinen Geschmack. Das Bestellen wird erstmal zur Qual…. der Wahl! Welche Farbe soll es denn sein? Grün, rot, schwarz oder… Moment! „Egg shell“- also das traumhafte eierschalenfarben. Ich entscheide mich aber für etwas ganz anderes. „Dove grey“, also das Taubengrau, welches momentan ja auch den Modemarkt erobert hat. Und es passt so wunderbar zu meinem Interieur!

Das Auspacken

Das Paket ist relativ groß – aber nicht schwer. Gut so. Alles fein verpackt für mein kleines DAB+ Radio. Vorsichtig hole ich den kleinen Karton aus dem großen – ohne nerviges Gefriemel. Super! Und dann habe ich es in der Hand. Mega! Ein Leichtgewicht. So, als hätte ich ein paar Kleinigkeiten in der Einkaufstüte. Und da soll so viel Technik drin sein? Das teste ich später. Erst mal wird das Schätzchen von allen Seiten begutachtet. Für einen Moment denke ich an die Handtaschen von Queen Mum. Es hat die gleiche Form, einen wunderbaren Henkel – ja, lässig um den Unterarm gelegt könnte man damit auch spazieren gehen und mit der anderen Hand majestätisch winken. Und es fühlt sich gut an. Ist das Holzgehäuse etwa mit Leder ummantelt? Nein, es ist Kunststoff. Aber täuschend echt, ein bisschen wie fein genarbtes Rindsleder. Und dann diese goldfarbenen Applikationen. Im schönsten 50er-Jahre-Look steht Revival in schnörkeligen Goldbuchstaben auf der Vorderseite. Auch das Schutzgitter des Lautsprechers ist goldfarben.

Die Inbetriebnahme

Schnell das Kabel aus der Folie geholt, angeschlossen. So, nun „on“ drücken. Nichts passiert. Auf dem Display steht „Service not available“. Und ich stelle fest: Hier ist alles in englischer Sprache. Aber wer mit Kassettenrekordern und Walkman groß geworden ist und irgendwo im Haushalt das ein oder andere feine Elektrogerät – vielleicht aus Japan – betreibt, der sollte keine Probleme haben. Menue, Info, Favourite, Alarm, das ist ja klar. Bluetooth hat es auch, und einen Kopfhörer-Anschluss. Das brauche ich aber nicht. Und wenn, dann schaue ich später in die Bedienungsanleitung. Die habe ich nur kurz durchgeblättert. Super verständlich, auch für Menschen, die keine Lust auf umständliche Bedienungsanleitungen haben- so wie ich. Aber warum kommt jetzt nicht mal Musik aus meinem Retro-Schätzchen? Ich drehe den Knopf wieder auf „off“. Schalte es wieder an. Und dann der Aha-Moment: Da rechts ist ja eine Stabantenne. Vielleicht sollte ich die mal rausziehen? Gute Idee. Im Display erscheint jetzt eine Art Suchlauf. WDR2, WDR4, 1Live, alles da, dazu ein paar Internet-Sender, die ich nicht kenne. Aber klar werde ich allen mal eine Chance geben.

Die Standortwahl

Nur wo? Unschlüssig trage ich mein Roberts Revival durch die Wohnung. Auf dem weißen langen Sideboard macht es sich gut. Die Höhe ist perfekt, ich komme locker noch an alle Bedienknöpfe. Ich möchte es aber erst mal in die Küche stellen- auch ein wenig Erinnerungen aufwärmen und in meiner Kindheit war das Küchenradio nun mal ein MUSS.  Der feine Überzug meines Schatzes scheint sehr empfindlich zu sein. Begeistert stelle ich jedoch fest, dass sich Abdrücke aber ganz einfach mit einem feuchten Tuch spurenlos abwischen lassen. Gut so.

“Mein Fazit”

Weil das Wetter heute schön ist, möchte ich meinem neuen kleinen Liebling noch die Veranda zeigen. Das Batteriefach am Boden lässt sich zum Glück öffnen, ohne dass die Fingernägel leiden. Nun steht es auf der Außenfensterbank, gleich neben den Kräutertöpfchen und dudelt vor sich hin. Gerade läuft „Angels“ von Robbie Williams, dem britischen Superstar und perfekten Entertainer. Ich drehe lauter, mein kleines Roberts gibt alles. Der Sound ist satt, perfekt. Ob gleich meine gesamte Strasse mitsingen wird? Wäre ja eine tolle Szenerie und ich bin Testerin, ich darf das und summe fröhlich mit. Singen lasse ich lieber – ich treffe einfach keinen richtigen Ton. Und, da bin ich mir sicher, auch Queen Mum wäre mit der Titelauswahl einverstanden. Und würde sicher ebenso verzückt mitsingen: I´m loving angels instead….

Testergebnisse:

Kriterium

Erläuterung

Bewertung*

1. Die Verpackung:Ist es Liebe auf den ersten Blick? Reizt die Verpackung das weibliche Auge? Sind die Logos verständlich? Kann man die Schrift gut lesen? Sind die Texte auf der Verpackung verständlich?5 von 5
2. UnboxingWie leicht lässt sich das Digitalradio auspacken? Schnell mal eben mit den Fingernägeln den Tesa durchtrennt oder braucht man doch das Kartoffelmesser?5 von 5
3. Inbetriebnahme des RadiosGebrauchsanweisung ist ja ganz nett, aber dafür fehlt echt die Zeit. Geht’s auch ohne? Wie schnell lässt sich das Gerät anschließen?4 von 5
4. BedienungHat das DAB+ Radio viele Knöpfe zum Drücken oder Drehen? Was steht im Display? Kann frau es bedienen ohne Vorkenntnisse? Oder doch besser die Gebrauchsanweisung lesen?4 von 5
5. GebrauchsanweisungIst die Gebrauchsanweisung leicht zu finden? Findet frau vor allem schnell die richtige Sprache? Viel Text oder mehr Skizzen? Wie viel Zeit brauch frau, um sie zu verstehen?4 von 5
6. Design, Material, Oberfläche, VerarbeitungHält das Design, was das Foto verspricht? Fühlt sich das Material so sanft an wie die Oberfläche vom Bügelbrett? Und wie ist die Verarbeitung? Anfassen und Wohlfühlen?5 von 5
7. Einsatzorte und NutzungKaffeeklatsch mit Freundinnen und das Digitalradio muss mal kurz umgeräumt werden. Geht das problemlos? Oder lässt sich notfalls auch mal eine Tasse abstellen?  Und was ist mit dem Staub? Hält es auch mal Fettspritzer aus?5 von 5
Gesamt: 4,6 von 5 (Sehr Gut!)

*Max. können fünf Friedas pro Kriterium vergeben werden

Über Anna Heesch:

Anna Heesch ist eine erfolgreiche TV-Moderatorin (u.a. RTL, HH1 TV, Channel 21.) Die ausgebildete Bankkauffrau und Diplom-Betriebswirtin wurde in Pinneberg geboren. Seit 2006 ist sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Außerdem moderiert sie Events wie z.B. Modeschauen und ist als Testimonial tätig. Anna Heesch ist Mutter eines phantastischen Sohnes. Mehr Infos: www.anna-heesch.de

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